IBA statt BQL

Aus BQL wird ab dem Schuljahr 2019/20 IBA („Integrierte Berufsausbildungsvorbereitung“)!

Aktuelle Informationen zu den neuen Bildungsgängen finden Sie hier in Kürze.

Berufsqualifizierender Förderlehrgang im Bereich Farbtechnik

ibqlZweijähriger Förderlehrgang (BQL-FL)

Durch den erfolgreichen Abschluss dieses Lehrgangs können Sie einen schulischen Abschluss bis hin zum Erweiterten Hauptschulabschluss (bzw. der Erweiterten Berufsbildungsreife) erwerben (bzw. einen bereits erworbenen verbessern). Sie erwerben berufliche Grundkenntnisse und bereiten die Aufnahme einer Berufsausbildung oder Tätigkeit im Berufsfeld Farbtechnik vor.

Förderlehrgänge gehen über zwei Jahre. Sie sind für Jugendliche mit besonderem Förderbedarf geeignet, die in einem einjährigen BQL-Lehrgang nicht ausreichend gefördert werden können. Der Lernfortschritt wird durch intensive individuelle Betreuung unterstützt.

Wissenswertes zum Berufsfeld

maler-4sWandgestaltungIm Berufsfeld Farbtechnik werden so unterschiedliche Ausbildungsberufe wie z. B. Fahrzeuglackierer, Polsterer, Vergolder, Raumausstatter oder Lichtreklamehersteller zusammengefasst.

Grundberuf ist der des Malers und Lackierers/der Malerin und Lackiererin. Sie verschönern Räume und Fassaden durch farbliche Gestaltung und schützen Untergründe gegen Witterungseinflüsse und Korrosion.

Eine abgeschlossene Berufsausbildung als Maler und Lackierer eröffnet die Möglichkeit, sich auf viele Tätigkeiten zu spezialisieren, z. B. Straßenmarkierung, Tapezieren, Korrosionsschutz und viele andere.

Entsprechend seinen Berufsaufgaben sollte ein Maler neben Teamfähigkeit über Farbgespür, Formensinn und Freude an sauberem und genauem Arbeiten verfügen. Er sollte keine Allergien gegen Chemikalien haben und wegen der Arbeit auf Leitern und Gerüsten schwindelfrei sein.

 

Inhalte und Ablauf der Ausbildung

Fachpraxis: Erstellung von gestalterischen Arbeiten auf großformatigen Platten, (Farbkreise - Mischen von Farben, Entwürfe in verschiedenen Perspektiven, maßstabsgerechtes Übertragen von Entwürfen ins Großformat, Farbgestaltung entsprechend Kundenauftrag erstellen u.ä.)
Fachtheorie: Übungen im Bereich „Zeichnen und Gestalten", Vermittlung von berufsbezogenen Kenntnissen über „Sicherheit am Arbeitsplatz", „Grundkenntnisse der Anstrichtechnik", „Untergründe", „Handhabung von Geräten und Werkzeugen" usw., Fachrechnen
Betriebspraktika:

2 x 3 Wochen (November und März)

Ablauf:
  • Fachtheorie und Fachpraxis sind eng verzahnt, der Unterricht wird in der Regel von zwei Lehrkräften gemeinsam durchgeführt
  • Die fachpraktische Ausbildung findet in der schuleigenen Werkstatt statt (meist Arbeiten auf großformatigen Platten)

 

Stundentafel BQL-FL Farbtechnik

Berufsfeldbezogener Unterricht

 

Fachpraxis

Wochenstunden

 

14

Fachtheorie

4

Berufsfeldübergreifender Unterricht

 

Deutsch

 

 

2

Englisch

2

Mathematik

2

Wirtschafts- und Sozialkunde

2

Informationstechnik

2

Sport

2

Förderunterricht

2

Gesamt:

32 Std.

 

Die Ausbildung im Überblick

Bildungsgang:

Berufsqualifizierender Lehrgang, Förderlehrgang (BQL-FL)

Zweijähriger Förderlehrgang im Bereich Farbtechnik zur Vorbereitung auf die Aufnahme einer beruflichen Ausbildung oder Tätigkeit

Dauer der Ausbildung:

2 Jahre

Abschluss:

  • einfache oder erweiterte Berufsbildungsreife (Hauptschulabschluss)
  • Nach erfolgreicher Teilnahme an einzelnen Lehrgängen werden von der Innung anerkannte Qualifizierungsbausteine erteilt, die bei Bewerbungen von großem Vorteil sein können.

Voraussetzungen:

keine besonderen Voraussetzungen erforderlich

Ansprechpartner:

Sekretariat der August-Sander-Schule

Naglerstraße 1-3

10245 Berlin

Bewerbung:

Persönliche Anmeldung zwischen 8. April und 31. Mai 2019

Bewerbungsunterlagen:

Die Aufnahme in den Bildungsgang ist schriftlich zu beantragen. Dem Antrag sind folgende Unterlagen beizufügen:

  1. das Zeugnis über die erreichte Schulbildung* in beglaubigter Kopie,
  2. ein tabellarischer Lebenslauf,
  3. zwei Lichtbilder neueren Datums,
  4. Kopie des Leitbogens (für die Eingangsbestätigung auch das Original).
  5. Sofern vorhanden:
    a. Anlage über das Arbeits- und Sozialverhalten,
    b. Nachweise über bereits absolvierte Praktika oder andere Empfehlungen aus der Sekundarstufe I,
    c. die Protokolle über Anschluss- und Beratungsgespräche zur Berufsorientierung aus dem Berufswahlpass,
  6. gegebenenfalls den Bescheid über das Vorliegen eines sonderpädagogischen Förderbedarfs,
  7. bei nicht volljährigen Bewerberinnen und Bewerbern die Einverständniserklärung der Erziehungsberechtigten zur Aufnahme in den Bildungsgang und
  8. bei ausländischen Bewerberinnen und Bewerber mit einem in § 41 Absatz 2 des Schulgesetzes genannten Aufenthaltsstatus (Gestattung, Duldung) der Nachweis über den Aufenthaltsstatus in beglaubigter Kopie.

 * Wurde das Zeugnis über die geforderte Schulbildung noch nicht erteilt, ist das letzte Halbjahreszeugnis beizufügen. Das Abschlusszeugnis ist nach Erhalt unverzüglich nachzureichen.

Download: Flyer zum Bildungsgang