IBAdual (Betriebsintegrierte Qualifizierung)

ibqlEinjähriger Lehrgang

 

Was du erreichen kannst:
  • schnell den Einstieg ins Berufsleben schaffen
  • Erfahrungen sammeln, Betriebskontakte knüpfen
  • einen schulischen Abschluss erreichen (einfache Berufsbildungsreife: BBR; erweiterte Berufsbildungsreife: eBBR; Mittlerer Schulabschluss: MSA)
Was du dafür mitbringen solltest:
  • Interesse an der praktischen Arbeit
  • Durchhaltevermögen
  • ein Mindestmaß an beruflicher Kompetenz (Zuverlässigkeit, Disziplin, Pünktlichkeit...)
  • der BBR wäre wünschenswert

IBAdual bereitet die Lehrgangsteilnehmer durch die durchgehende Verzahnung von Praktikumszeiten (2–3 Tage pro Woche im Betrieb) und Unterricht (2–3 Tage pro Woche in der Schule) besonders intensiv auf eine Ausbildung vor. Ein Ausbildungs- oder Arbeitsverhältnis in dem jeweiligen Betrieb wird dabei angestrebt.

Um einen Schulabschluss zu verbessern bzw. zu erreichen, ist Unterricht in der Fachkunde des Berufsfeldes und für die Vermittlung der allgemeinbildenden Fächer (Mathematik, Deutsch, Englisch, Wirtschafts- und Sozialkunde) vorgesehen. Zusätzlich kann bei entsprechender Qualifizierung an einem Tag der Woche an einem MSA-Vorbereitungskurs (Mathematik, Deutsch, Englisch) teilgenommen werden.

Ein Umstieg aus der betriebsintegrierten Qualifizierung in Ausbildung oder Arbeit ist jederzeit möglich und gewünscht.

Inhalte und Ablauf der Qualifizierung

Schule:

Je nach Abschlussziel: 2 oder 3 Schultage pro Woche.

Allgemeinbildender Unterricht in den Fächern Deutsch, Mathematik, Englisch, Wirtschafts- und Sozialkunde

Fachkundlicher Unterricht passend zum Praktikum und deinem Berufswunsch, z. B.:

  • Umwelt und Technik
  • Sozialwesen
  • Bürokaufmann/Bürokauffrau, Einzelhandel
  • Hauswirtschaft/Ernährung

Betriebs­praktikum:

Dauerpraktikum: An zwei oder drei Tagen pro Woche erhältst du deine fachpraktische Qualifizierung in einem Betrieb, den du dir entsprechend deinem Berufswunsch und deiner Qualifikation selbst suchst. Der Betrieb sollte über eine Ausbildungsberechtigung verfügen.

Unsere Bildungsbegleiter von BIS e.V. helfen dir gern. Kontakt: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Ablauf/­ Sonstiges:

Es besteht bei entsprechender schulischer Leistung die Möglichkeit, an den Zentralen Prüfungen zum Erwerb des Mittleren Schulabschluss (MSA) bzw. der Erweiterten Berufsbildungsreife (eBBR) teilzunehmen. Diese Prüfung wird in einem speziellen Unterricht an dem dritten Schultag der Woche intensiv vorbereitet.

 

Stundentafel IBAdual (Betriebsintegrierte Qualifizierung)

 

Wochenstunden
(praxisbezogene Lerngruppen, BBR)

Wochenstunden
(prüfungsvorbereitende Lerngruppen)

Berufsfeld­bezogener Unterricht

Fachpraxis

8
(3 Tage im Betrieb)

12
(2 Tage im Betrieb)

Fachtheorie

4

4

Betriebliche Lernaufgabe

2

2

Berufsfeld­übergreifender Unterricht

Deutsch

2

4

Englisch

2

4

Mathematik

2

4

Wirtschafts- und Sozialkunde

2

2

Gesamt:

32 Std.

32 Std.

 

Die Ausbildung im Überblick

Bildungsgang:

IBAdual (Betriebsintegrierte Qualifizierung)

Ziel der Ausbildung:

Aufnahme einer Berufsausbildung oder -tätigkeit, Erwerb oder Verbesserung des Schulabschlusses

Dauer der Ausbildung:

1 Jahr

Abschluss:

Berufsbildungsreife oder erweiterte Berufsbildungsreife, Mittlerer Schulabschluss

Ansprech­partner:

Sekretariat der August-Sander-Schule

Naglerstraße 1-3

10245 Berlin

 

Koordination: Herr Devcic  Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! 

Betriebs­pädagogische Bildungs­begleitung:

BIS Netzwerk für betriebliche Integration und Sozialforschung e. V.,
Frau Hoole  Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Bewerbung:

Persönliche Anmeldung ab voraussichtlich April 2020.

Bewerbungs­unterlagen:

WICHTIG: bitte den Wunsch vermerken, in eine IBAdual-Klasse aufgenommen zu werden!

Die Aufnahme in den Bildungsgang ist schriftlich zu beantragen. Dem Antrag sind folgende Unterlagen beizufügen:

  1. das Zeugnis über die erreichte Schulbildung* in beglaubigter Kopie,
  2. ein tabellarischer Lebenslauf,
  3. zwei Lichtbilder neueren Datums,
  4. Kopie des Leitbogens (für die Eingangsbestätigung auch das Original).
  5. Sofern vorhanden:
    a. Anlage über das Arbeits- und Sozialverhalten,
    b. Nachweise über bereits absolvierte Praktika oder andere Empfehlungen aus der Sekundarstufe I,
    c. die Protokolle über Anschluss- und Beratungsgespräche zur Berufsorientierung aus dem Berufswahlpass,
  6. gegebenenfalls den Bescheid über das Vorliegen eines sonderpädagogischen Förderbedarfs,
  7. bei nicht volljährigen Bewerberinnen und Bewerbern die Einverständniserklärung der Erziehungsberechtigten zur Aufnahme in den Bildungsgang und
  8. bei ausländischen Bewerberinnen und Bewerber mit einem in § 41 Absatz 2 des Schulgesetzes genannten Aufenthaltsstatus (Gestattung, Duldung) der Nachweis über den Aufenthaltsstatus in beglaubigter Kopie.

 * Wurde das Zeugnis über die geforderte Schulbildung noch nicht erteilt, ist das letzte Halbjahreszeugnis beizufügen. Das Abschlusszeugnis ist nach Erhalt unverzüglich nachzureichen.

Download: Flyer zum Bildungsgang