Bild zur Fahrt: Brescia im Herbst

Brescia im Herbst

November 2019

Erasmus PLUS-Projekt

"Versuchen - Überwinden - Erreichen"

3. Praktikumsgruppe (02.11.2019 - 30.11.2019)

Tag 1 (Sonntag, 03.11.2019)

Bevor wir, das heißt 11 Schüler*innen und zwei Lehrerinnen, uns auf den Weg nach Italien gemacht haben, sind bereits vier Sozialassisten*innen nach Island und nach Finnland gereist, um dort ihr Betriebspraktikum zu absolvieren.

Wir sind gestern losgeflogen. Dieses Mal ging es von Berlin nach Bergamo. Die Verbindung war ziemlich gut, so dass wir noch bevor es 10:00 Uhr wurde, in Brescia angekommen waren. Anschließend haben wir unsere Unterkunft eingenommen und die Zimmer verteilt. Wir waren doch ganz schön müde, denn einige von uns haben die Nacht davor durchgemacht und andere mussten schon gegen 3:00 aufstehen. Das war für uns alle sportlich! Dennoch haben wir noch zusammen gekocht. Der Umgang mit dem Induktionsherd stellte zunächt eine Herausforderung dar, was sich dann aber bewältigen ließ.

Heute - am Sonntag - hat es wirklich durchgehend nur geregnet. Was uns weiter nicht gestört hat, allerdings ist unsere geplante Stadtbesichtigung ins Wasser gefallen. Diese holen wir aber bald nach.

Piazza della Loggia: Die Stimmung ist toll - auch bei Nieselwetter und Regen!
Palazzo della Loggia: Das Dach erinnert an einen Schiffsrumpf. Kein Wunder! Die Vnezianer haben diesen Palazzo errichten lassen und das Gebäude soll bewusst an ein Schiff erinnern!.
ohne Worte

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Tag 2 (Montag , 04.11.2019)

Im dritten Durchgang haben wir das Praktikum sowie den Sprachkurs für Italienisch anders organisiert. Das Praktikum beginnt direkt in der ersten Woche und der Sprachkurs findet über die ganzen vier Wochen hinweg verteilt  à 90 Minuten pro Kurseineinheit statt. Im Kurs wird nun gelernt und im Praktikum wird das neu Erlernte angewendet. Heute haben wir erst einmal eine Einführung bekommen, was alles zu beachten ist. Ganz wichtig ist dabei die Mülltrennung. Aber das kennt man ja schon aus Deutschland, da sind unsere Teilnehmer*innen quasi Profis. Anschließend erhielten die Teilnehmenden ihre erste Italienisch-Stunde. Und Michelle hat heute ihren Praktikumsort besichtigt. Sie wird gleich morgen mit der Arbeit beginnen. Sie freut sich sehr und findet den Weg zur Arbeit grandios, da sie am Horizont die Voralpen sehen kann. Hier sind einige Eindrücke vom heutigen Tag zu sehen.
Abbildung: Was muss man alles beachten?
Wie trennt man richtig?
Die Dreier-Gruppe:Cynthia, Lea und Lucy
Besichtigung von Michelles Praktikumsbetrieb
Der wunderschöne Blick auf dem Weg zu Michelles Arbeit: Die Voralpen

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Tag 3 (Dienstag, 05.11.2019)

Wir machen hier gerade Sendepause und lassen die Sozialassistenten sprechen:

Projekt "We are Europe too"

Vier unserer angehenden Sozialassistent*innen sind in Finnland und auch Island unterwegs. An dieser Stelle möchten wir ein Foto von Julian Herrmann in Island zeigen. Auf dem Bild ist zu erkennen, dass es a) sehr kalt und b) die Natur in Island sehr präsent ist.

Wir finden dieses Bild ganz wunderbar und erinnert uns daran, wie vielfältig Europa ist.

ohne Worte @Julian Herrmann
Hier sieht man noch einmal unsere Standorte für die Auslandspraktika, die durch Erasmus+ ermöglicht werden.

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Tag 5 (Donnerstag, 07.11.2019)

Heute stellen wir euch Tristan vor. Tristan arbeitet in einer Autowerkstatt. Er darf unter anderem auch  Autoreifen wechseln, wie man auf den Bildern erkennen kann. Den Spaß bei der Arbeit sieht man ihm richtig an.
Tristan voll im Einsatz

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Tag 6 (Freitag, 08.11.2019)

Die erste Woche ist fast rum, die Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben nun alle ihre Praktikumsplätze eingenommen. Heute war der erste Arbeitstag von Zeinab. Zwei Teilnehmerinnen - unter anderem auch Zeinab - arbeiten sogar samstags. Aber in der Gastronomie ist nun mal besonders am Wochenende viel los, deshalb arbeiten unsere beiden Praktikantinnen auch samstags. Die ersten Herausforderungen wurden gemeistert. Für manche ist der Arbeitsweg schwieriger als für andere. Beim ersten Mal wurde sich noch verfahren, aber jetzt bekommen das die Schülerinnen und Schüler prima hin. Der Fahrtweg wird nahezu allein bewältigt. Mit einigen Schülerinnen haben wir heute einen Rundgang zur Burg gemacht. Die Stadt von oben zu sehen, ist immer wieder beeindruckend! Der Palazzo della Loggia mit seinem 'Schiffsrumpf' als Dach ist so markant, dass er quasi von überall heraussticht und eine gute Orientierung bietet.
Brescia von oben

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Tag 7 (Samstag, 09.11.2019)

Heute haben wir ein wenig die Statd erkundet, unsere Zimmer, die Küche und das Wohnzimmer in Ordnung gebracht, eingekauft und das, was man sonst noch alles macht, wenn man einen eigenen Haushalt zu führen hat. Zugegeben, mit dem Geld gut zu haushalten,  fällt doch einigen schwer. Aber auch dafür ist unser Auslandspraktikum da, einfach mehr Selbständigkeit zu erwerben. Dafür konnten wir am Abend einen wunderschönen Sonnenuntergang genießen und morgen fahren wir zum Gardasee!
Brescia bei Sonnenuntergang

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Tag 8 (Sonntag, 10.11.2019)

Was hatten wir heute für ein Glück! Keiner von uns musste arbeiten, also konnten wir einen gemeinsamen Ausflug machen. das Wetter war wunderbar: strahlendblauer Himmel, vollster Sonnenschein und 15 ° Grad. Was will man mehr. Also sind wir heute mit dem Bus zum Gardasee, genauer gesagt nach Sirmione, gefahren. Dort haben wir uns die Inseln erschlendert.
Am Eingang von Sirmione
Gardasee mit Möwe Bild @Konstantin Maron

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Tag 9 (Montag, 11.11.2019)

Unglaublich! Die erste Woche ist um. Die ersten Tage kamen uns ziemlich lange vor, doch jetzt hat sich Routine eingespielt und die Tage vergehen schneller. Einige von uns laufen so selbstständig, dass unsere Begleiterinnen von uns nur wenig mitbekommen und sich auf uns verlassen können. Das Praktikum läuft also. Einige brauchen noch ein wenig Unterstützung mit dem Weg und auch mit Arztbesuchen. Nur mit dem Putzen und der Müllbeseitigung klappt es noch nicht so ganz. Da müssen wir noch ran!! Nun bleibt uns nur noch 'Gute Nachte' zu sagen.
Der Dom von Brescia im Dunkeln

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Tag 10 (Dienstag, 14.11.2019)

Und endlich scheint mal wieder die Sonne, die vor allem Domenique und Konstantin genießen konnten, weil sie ihr Praktikum in einem Garten- und Landschaftsbetrieb machen und ihre ganze Arbeitszeit an der frischen Luft verbringen.
Die ist der tägliche Arbeitsweg von Zeinab.

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Tag 11 (Mittwoch, 13.11.2019)

Zeynab macht das Praktikum in einem italienischen Restaurant. Dieses Restaurant bietet schon morgens ein Frühstück an, mittags und abends verschiedene kalte und warme Gerichte und abends  zudem Stuzzechini zum Aperitiv. Zeynab hilft meistens bei den Vorbereitungsarbeiten. Ganz wichtig ist es in einer Küche, den Arbeitsplatz nach jeder verrichteten Arbeit sauber zu machen. Heute hat Zeynab bei der Herstellung von Frittata, einem italienischen Omelett, geholfen. Hierfür hat sie Maronen und Romanesko-Röschen kleingeschnitten, diese mit einer Ei- und Käsemasse vermengt. Anschließend wurde die Masse auf ein Blech gegeben und im Ofen erhitzt, so dass die Masse stocken konnte. Fertig ist die Frittata!
1. Schritt: Maronen in kleine Stücke schneiden
2. Schritt: Romanesko-Röschen in kleine Stücke schneiden
3. Schritte: geschnittene Zutaten mit geriebenem Käse vermengen
4. Schritt: flüssiges Ei hinzugeben und verrühren
5. Schriit: Omelette-Masseauf einem Blech  im Ofen stocken lassen

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Tag 12 (Donnerstag, 14.11.2019)

Cynthia und Rutderlyn machen das Praktikum in einer Kinderkrippe (L'asilo nido). Der Umgang mit den Kleinkindern bereitet ihnen sehr viel Freude. Nicht nur das Praktikum gefällt ihnen, sondern auch der Arbeitsweg und die Umgebung von der Kinderkrippe. Insbesondere Cynthia ist vom Anblick der Landschaft angetan. Rutderlyns Muttersprache ist Spanisch, wodurch sie hier in Brescia einen Vorteil hat, weil die beiden Sprachen - Spanisch und Italienisch - sich sehr ähneln. Was im Kindergarten und in der Stadt sehr nützlich ist.
Cynthia und Rutderlyn bei der Arbeit
Der Drache Furchur beschützt hier die Kinder, wenn sie nicht schlafen.
Im Italienischen heißt Kinderkrippe l'asilo nido.
Diesen Blick können die beiden täglich genießen.

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Tag 13 (Freitag, 15.11.2019)

Wenn elf Personen zusammenwohnen, muss ein Putzplan her, damit nicht immer dieselben arbeiten und andere die Nutznießer sind. Dazu gehören der Abwasch nach dem Kochen, die Mülltrennung und -entsorgung, die Reinigung des Flurs und des Wohnzimmers.
Trotz Unterweisung beim Mülltrennen klappt es nicht so ganz ...
Rutderlyn beim Abwasch
Das gemeinsame Wohnzimmer sieht top aus.

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Tag 14 (Samstag, 16.11.2019)

In diesem Jahr meint es das Wetter nicht so gut mit uns wie im letzten Jahr. Eigentlich hatten wir einen Ausflug nach Venedig geplant, der buchstäblich ins Wasser gefallen ist. Bei uns in Brescia war für heute gutes Wetter angesagt, so haben wir den Samstagnachmittag für eine Wanderung auf den Monte Maddalena genutzt. Brescia liegt ca. 150 m über dem Meeresspiegel, der die Spitze des Monte Maddalena beträgt 874 m. Für uns 'Flachlandtiroler' ist das schon eine Menge, vor allem, wenn es gleich steil Berg hoch geht! Wenn man das Stadtzentrum nach Osten verlässt kann man direkt über die VIA PANORAMICA den Monte Maddalena besteigen. Zugegeben, für einige war der steile Anstieg zu Beginn beschwerlich. Jeder musste auf sein eigenes Tempo achten, aber es wurde nicht aufgegeben. Je höher wir kamen, desto schöner wurde der Ausblick, den wir alle sehr genossen! Anschließend, den Berg hinunter, war die Stimmung extrem gut, die Schüler haben ein Lied angestimmt und befreiend gelacht. Je näher wir der Stadt wieder kamen, desto schöner war das Abendrot. Nach einer einstündigen Pause, die wir dazu genutzt haben, uns aufzufrischen und aufzuhübschen, haben wir ein Drei-Gänge-Menü genossen. Das hatten wir uns richtig verdient!
Erst einmal geht es den Berg hinauf.
erste Zwischenpause
weiter geht's!
Die Energiereserven müssen regenreriert werden.
Es geht wieder runter.
Alle sind gut drauf ...
... sogar zu Späßen bereit.
Zum Abschluss gab es dann einen Vorspeisenteller: Pommes ... sehr merkwürdig ;-)
... Pizzen und Pasta
... und verschiedene Desserts. Man war das lecker!
und schließlich ein Abschluss-Selfie.

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Tag 15 (Sonntag, 17.11.2019)

Heute hat Lea Geburtstag. Sie wird 18 Jahre alt. Das wollten wir natürlich ordentlich mit Kakao und Kuchen feiern. Als wir einen Tisch für 13 Personen bestellen wollten, musstenir feststellen, dass die meisten Tortenbäckerein (le Pasticcerie) mittags schließen oder keine Tischreservierungen annehmen. Wir haben es versucht! Alle haben sich anlässlich Leas Geburtstags hübsch gemacht, wir sind mit der Metro gefahren. Doch der Versuch ist gescheitert, schließlich sind wir zum uns bekannten Kebab-Döner-Ladenen gegangen, der direkt in der Nähe des Pallazzinas ist.
Warten auf die Metro
Einer muss ja schließlich voran gehen.
Döner tut's auch.
Lea, unser Geburtstagskind, isst Pommes.

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Tag 16 (Montag, 18.11.2019)

Domenique und Konstantin arbeiten gemeinsam in einem Garten- und Landschaftsbaubetrieb in Nave. Nave liegt nördlich von Brescia und wirkt schon sehr ländlich. Morgens um 5:30 Uhr müssen beide das Haus verlassen, um 6:15 Uhr sind sie bereits im Betrieb, wobei dazwischen noch ein recht anstrengender/ansteigender Weg liegt. Täglich haben die beiden einen anderen Arbeitsort. doch zunächst muss der Wagen mit notwendigem Arbeitsmaterial bestückt werden. Das kann auch schon einmal in Bergamo sein, was ziemlich weit weg liegt. Die Arbeit in einem Garten- und Landschaftsbaubetrieb ist stark vom Wetter abhängig. Wenn es stark regnet, kann man gar nicht arbeiten und man hat früh Feierabend. Wenn das Wetter ideal ist, dann muss man schonmal länger arbeiten. Für Menschen, die an körperliche Arbeit nicht gewohnt sind, ist das eine Herausforderung! Daran muss man sich erst gewöhnen. Wie man auf den Bildern sehen kann, ist die Stimmung dennoch gut.
Domenique in Arbeitsmontur mit wetterfester Kleidung und Sicherheitsschuhen
Außenanlage eines Privatgartens
Arbeitsauto mit den notwendigen Geräten
Bei der Arbeit
Konstantin und Domenique verstehen sich gut.

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Tag 17 (Dienstag, 19.11.2019)

Die Schülerinnen und Schüler sind im Praktikum gut angekommen. Sofern keiner von ihnen krank ist, läuft es mit den Schülern gut. Deshalb zeigen wir heute einige Eindrücke aus dem Zentrum von Brescia, welche wir so noch nicht gezeigt haben. Die Straßen der Innenstadt sind sehr eng, die Gehwege sehr schmal. Aber es gibt relativ viele Plätze, wo man den Blick schweifen lassen kann, wo man verweilen kann und einen  Cappuccino oder Latte Macchiato zu sich nehmen kann. Das gehört übrigens absolut zur italienischen Kultur: Sich Zeit zu nehmen und in einer Bar einen Kaffee zu genießen.
Piazza Mercato: Ein wunderschöner Platz, der heutzutage zum Verweilen einlädt mit kleinen Cafés und Restaurants.
Piazzetta Bell'Italia: Dieser Platz führt direkt auf den Piazza della Loggia
Piazza Tito Speri: Von hier geht es direkt zur Burg
Piazza Vittoria (Siegesplatz): Dieser Platz wurde erst nach dem ersten Weltkrieg erbaut und 1932 eingeweiht.

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Tag 18 (Mittwoch, 20.11.2019)

Von Anabel haben wir noch nicht im Blog berichtet. Das wollen wir jetzt nachholen. Anabel arbeitet in einem Seniorenheim außerhalb von Brescia, nämlich in Bedizzole. Bedizzole erreicht man mit dem Bus. Morgens um 7:30 geht Anabel aus dem Haus und gegen 18:00 ist Anabel wieder in Brescia. Aber Anabel verliert kein Wort darüber. "Hut ab" kann man da nur sagen. Das freut uns sehr! Nun zu dem was Anabel im Praktikum erlebt: Sie ist im Bereich der Betreuung eingeteilt, d.h. sie bastelt mit den Bewohnern, nimmt an Singnachmittagen teil, unterstützt die Bewohner bei alltäglichen Dingen wie z.B. beim Frühstücken. Obwohl Anabel kein Italienisch kann, kommt sie im Seniorenheim gut klar und unterstützt das Personal, wo sie nur kann. Die Arbeit macht ihr viel Spaß. Da gemäß der Schulvorgaben im Praktikum ein selbstständiges Projekt durchgeführt und dieses zudem im Praktikumsbericht beschrieben werden soll, hat sich Anabel schon genau überlegt, was sie als "vollständige Handlung" beschreiben möchte. Hierfür hat sie uns extra ihre Bilder zukommen lassen: Eine Anleitung zur Erstellung eines Deko-Weihnachtsbaumes.

Mehrere Klopapierrollen werden von außen grün und von innen orange angemalt.
Die bemalten Papierrollen werden getrocknet.
Die Papierrollen werden zu einem Weihnachtsbaum aufgestellt.
Und schließlich wird der Baum noch mit bunten Papierkügelchen versehen und fertig ist der geschmückte Baum.

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Tag 19 (Donnerstag, 21.11.2019)

Im Pallazzina gibt es ein große moderne Küche, für die alle verantwortlich sind, die im Pallazzina wohnen. Es ist schon erstaunlich, wie schwierig es ist, diese Küche sauber zu halten, dazu gehört, dass der Müll richtig getrennt wird und natürlich auch platzsparend weggeschmissen wird. Wer kocht, muss auch seinen Abwasch erledigen. Zugegeben darin besteht die größte Schwierigkeit für die Schülerinnen und Schüler, die Küche regelmäßig zu reinigen und in Ordnung zu halten. wer hätte das gedacht, dass wir im Auslandspraktikum auch noch so etwas lernen.
Wer hier wohl gekocht und den Abwasch vergessen hat?
Es hat sich dann doch einer gefunden ...

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Tag 20 (Freitag, 22.11.2019)

Michelle arbeitet in einer Restaurantküche. Diese Küche ist relativ groß, auch der Speisesaal des Restaurants ist ziemlich groß. hierdurch ergibt sich, dass die Variationen an Speisen ziemlich groß sind. Hier gibt es täglich viele Vorspeisen (Antipasti), erste Gänge (Primi piatti), zweite Gänge (Secondi piatti), Gemüse (Contorni) und Nachspeisen (dolci). Michelle hat die Möglichkeit, in ziemlich vielen Bereichen mitzuarbeiten. In der Regel hilft sie beim Vorbereiten der Speisen.
Hier blickt man in einen Teil der Restaurantküche ...
Garen verschiedener Speisen
ein typisches italienisches Gebäck: Crostata
Michelle im Speisesaal von Cascina Maggia

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Tag 21 (Samstag, 23.11.2019)

Wir haben ja schon ganz viel von Brescia und der Umgebung gezeigt. Nun wollen wir auch einmal zeigen, wie die schüler untergrbracht sind. In diesem November haben wir das Glück, dass alle Schülerinnen und Schüler im Pallazzina untergebracht sind. Im Pallazzina gibt es Mehrbettzimmer mit jeweils einem Bad pro Zimmer. Hier zeigen wir ein Mädchenzimmer:
Es gibt Einzelbetten ...
... und Hochbetten.

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Tag 22 (Sonntag, 24.11.2019)

Leider kann man sich das Wetter nicht aussuchen. Am heutigen Sonntag haben wir uns vorgenommen, Monte Isola zu besteigen. Aber das Wetter spielte nicht so ganz mit, dennoch waren einige von uns ziemlich tapfer und ließen sich nicht beirren. Also haben wir uns um 10:15 am Piazza Vittoria getroffen und sind mit dem Zug zum Lago d'Iseo gefahren, von Sale Marasino sind wir mit der Fähre zum Ort Carzano gefahren. Dort haben wir uns gestärkt und sind dann ein Stück des Seeweges gegangen.  Sali und Tristan haben den steilen Aufstieg bis zur Kirche SANTUARIO DELLA CERIOLA gewagt, was ihnen viel Spaß gemacht hat. Wir anderen haben in dem kleinen Ort Siviano gewartet. Um 17:18 haben wir den Zug zurück nach Brescia genommen.
Treffpunkt an der Piazza Vittoria bei Regen
Bei der Überfahrt zur Insel stieg unsere Laune deutlich.
Erste Pause im Café
Dieses Foto hat uns Tristan zukommen lassen, der auf dem Weg nach ganz oben, diese wunderschöne Aussicht festgehalten hat.
Und Sali hat uns dieses Bild zukommen lassen: Im Vordergrund stehen Olivenbäume und im hintergrund sind die schneebedeckten Berge zu sehen.
So eine Wanderung macht auch bei Regen Spaß.

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Tag 23 (Montag, 25.11.2019)

Lucy und Sali arbeiten in einem Gartencenter, das etwas außerhalb von Brescia liegt. Täglich fahren sie gemeinsam zur abreit und zurück. Im Gartencenter - Tenda Verde - kümmern sich die beide um die Pflanzenpflege und -dekoration. Auch hier in Italien müssen die Pflanzen vor dem Winter geschützt werden. Die Blumentöpfe werden gut in Jute eingewickelt, vertrocknete Äste und Blätter abgeschnitten. Zudem muss der Verkaufsraum ansprechend aussehen, also muss auch gereinigt werden, damit das Gewächshaus oder Gartencenter einen gepflegten und ansprechenden Eindruck macht.
Lucy schneidet vertrocknete Blätter ab ...
... ebenso Sali
Sali verpackt die Pflanzen.
Lucy hat das Arbeitsgerät - die Schere - immer dabei.

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Tag 24 (Dienstag, 26.11.2019)

Nun sind wir schon 3 1/2 Wochen in Brescia und die Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel ist uns noch rätselhaft. Wir wissen, dass es Busse gibt, die in der Stadt Brescia fahren, die sind türkis/orange. Dann gibt es noch Überlandbusse, die blau sind, und z.B. zum Gardasee fahren. Nicht nur, dass die Busse anders aussehen, nein, es gibt auch unterschiedliche Fahrkarten. Nun, damit aber noch nicht genug. Auch das Abstempeln stellt eine Herausforderung dar. Nur manchmal wird das Ticket nicht abgestempelt, aber es ist dennoch entwertet. Deshalb muss man immer die Karte kontrollieren (lassen) oder man fragt den Busfahrer. Denn ganz unangenehm ist es, wenn ein Kontrolleur kommt und man aus dem Bus rausgezogen wird und/oder am Weiterfahren gehindert wird. In der Regel verstehen die Kontrolleure auch nicht so viel Englisch und wir kein Italienisch, so dass die Verständigung fast gar nicht klappt. Auch sollte man darauf achten, wie ein entwertetes Ticket aussieht, denn im überregionalen Bus wird ein Stück des Tickets abgeschnitten und wenn man nicht darauf achtet, ob schon ein kleines Stück abgeschnitten wurde, tja, dann fährt man schwarz und das wird teuer.

Dies sind die Überlandkarten, d.h. der Teil, auf dem urbano draufsteht, ist für die fahrt in Brescia mit der Metro oder einem Stadt und der extraurbano -Teil ist für den Verkehr außerhalb Brescias. Die rechte Karte ist im blauen Bus bereits entwertet worden, da ein Stückchen fehlt. Das kleine Loch in der Karte hat hingegen keine Bedeutung.
... und so sieht ein doppelt entwertetes Ticket aus (oberes Ticket), da zwei Ecken fehlen.

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Tag 25 (Mittwoch, 27.11.2019)

Lea macht ein Praktikum im Bereich Verkauf - Dessousverkauf. Gerade in so einem ästhetischen Laden gehört Sauberkeit und Gepflegtheit zur Tagesordnung. Damit ist natürlich die Personalhygiene, aber auch das Outfit der Person gemeint. So muss Lea immer gepflegt aussehen. Dazu zählen Haare, Make-Up, Fingernägel und Kleidung. Der Laden sollte ebenso ansprechend und vor allem schick sein: Die Wäsche muss sorgfältig gebügelt und die Dessous dekorativ aufgehängt werden. Das ist auch Leas Arbeit. Die Dessous bei #Yamamay sind sehr attraktiv und erotisch, dementsprechend müssen die Verkaufsgespräche sensibel geführt werden. Dabei kann die Praktikantin eine Menge lernen.
Lea im exquisiten Dessousladen
Der Verkauf von Dessous ist ein sensibler Bereich und ist eine Herausforderung.

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Tag 26 (Donnerstag, 28.11.2019)

Obwohl die Deutschen für ihre Mülltrennung über Deutschland hinaus bekannt sind, klappt es hier nicht so ganz. Seit Beginn an wurde erklärt, wie es funktioniert. Hier in Brescia trennt man wie folgt:

1. Biomüll: Das ist eigentlich nicht so schwer, den gibt es auch bei uns

2. Restmüll : Auch den gibt es bei uns. Allerdings wird es hier schon schwieriger. Tetrapacks sind aus Karton und Plastik produziert und gehören in Italien in den Restmüll, da zwei Stoffe miteinander verbunden sind.

3. Karton/Papier: Auch das gibt es bei uns und ist eigentlich gut zu trennen.

4. Glas: wird in Glascontainern gesammelt, die Glasfarbe wird nicht berücksichtigt. Glas ist Glas.

5. Metall: Alle Metallsorten werden ebenso in dem Glas-Container gesammelt. Da haben die Italiener uns was voraus! Denn die Deutschen geben Metall in den "gelben-Sack-Müll".

Eigentlich ist das gar nicht so kompliziert. Aber WARUM funktioniert es dann bei uns nicht???

Papier darf nur in diesen Papertüten gesammelt werden und wird einmal pro Woche (Pallazzina/mittwochs) zwischen 19 - 23 Uhr auf die Straße gestellt und abgeholt.
Für Plastikmüll gibt es diese Tüten und in den Plastikmüll darf nur Plastik. Plastik wird ebenso mittwochs auf die Straße gestellt.
Wie bekommt man die Theorie in die Praxis?

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Tag 27 (Freitag, 29.11.2019)

So, am Donnerstag hatten wir unseren letzten Arbeitstag gehabt. Den letzten Tag in Brescia nutzen wir, um unser Praktikum mit Aran und den beiden Begleitlehrerinnen auszuwerten. Zu den folgenden Fragen geben wir exemplarisch Antworten wieder, die nicht namentlich erwähnt werden:

Was hat uns am besten gefallen?

  • Die Ausflüge an den Wochenenden wunderschön waren.
  • Die Stadt ist sehr schön.
  • Meine Wohnsituation hat mir gut gefallen, da wir mitten in der Stadt untergebracht waren.
  • Die Abende in der Gemeinschaft haben wir sehr genossen.
  • Wir hatten viel Spaß zusammen.
  • Das Praktikum hat mir gefallen.
  • Ich fand gut, dass wir immer woanders hingefahren sind, um dort zu arbeiten. Dadurch habe viel gesehen.
  • Ich fand gut, dass ich Zwiebeln schneiden durfte.

Auf Nachfrage, noch einmal genau zu beschreiben, was denn so gut am Praktikum war, meinte Tristan: “Dies ist mein drittes Praktikum in einer Autowerkstatt und ich wurde noch nie so gut behandelt wie in dieser Werkstatt. Mir hat man richtig viel gezeigt und ich  durfte selbstständig die Autoreifen wechseln. Das fand ich toll.”

Welchen Mehrwert ziehe ich aus dem Praktikum?

  • Vorher dachte ich, ich möchte im Bereich Garten- und Landschaftsbau arbeiten. Jetzt muss ich mir das noch einmal überlegen.
  • Mir hat das Praktikum in der Autowerkstatt gefallen und ich möchte in diesem Bereich bleiben.
  • Mir hat das Praktikum im Kindergarten sehr viel Spaß gemacht. Und ich will auch im Kindergarten später arbeiten. Aber ich hätte auch gerne ein Praktikum in einem Restaurant gemacht. Das würde ich gerne noch einmal machen.
  • Das Praktikum an sich hat mir nicht so gefallen, ich möchte lieber etwas Handwerkliches machen.
  • Mir hat das Praktikum zwar gefallen, aber ich möchte später mit jugendlichen arbeiten und nicht mit Älteren.

Was hat mir das Praktikum persönlich gebracht?

  • Ich musste Haushaltsdinge erledigen wie Kochen und Wäsche waschen, das habe ich zuvor noch nie gemacht.
  • Ich habe mich am ersten Arbeitstag verlaufen, eine Italienierin hat mir dann geholfen. Das hat ziemlich lange gedauert, erst war ich geschockt, aber dann habe ich es doch geschafft. Das hat mich selbstbewusster gemacht.
  • Ich habe mehr Selbstvertrauen bekommen, da ich viel alleine machen musste.
  • Ich muss ordentlicher werden.
  • In meinem Praktikum konnte keiner Deutsch, also musste ich Englisch sprechen. Da habe ich dazu gelernt.

Und jetzt freuen wir uns auf zu Hause!

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Tag 28 (Samstag, 30.11.2019)


Brescia war  - wie auch die letzten beiden Male - voll Erfahrungen. Wir haben viele Eindrücke gewonnen, es gab so manche Herausforderungen, manches hat nicht so gut geklappt, aber wir sind alle gestärkt aus dem Praktikum herausgegangen und wissen nun, wie es ist, in einem anderen europäischen Land zu arbeiten, allein zu wohnen, für sich selbst und auch für die Gruppe Verantwortung zu übernehmen.

Danke!

ein kleiner Rückblick