


September 2019
Betriebliche Erkundung Israel: Unsere Reise nach Jerusalem
12 Schülerinnen und Schüler der ASS sind auf Abenteuerreise: Nash, Lukas, Pieter, Chantal, Fabienne, Gina, Elvisa, Sophie, Tanja, Jacqueline, Leonie und Jennifer zusammen mit den Lehrern Herrn Gluzman und Herrn Dornbruch.
Es handelt sich um ein Pilotprojekt der Stadt Berlin, in dem die SchülerInnen sich in sozialen Einrichtungen engagieren und auch landeskundlich unterwegs sind.
Die Projekte passen genau in das schulische Profil der ASS: Kochen, Garten und pflegerische Tätigkeiten.
Das tolle Programm ermöglicht den SchülerInnen ihre berufliche Tätigkeit auf einer internationalen Ebene zu vergleichen und dabei die israelische und palästinensische Kultur, sowie die faszinierende Hauptstadt Jerusalem, wie auch Städte wie Tel Aviv und Bethlehem im Westjordanland kennen zu lernen.
Die Unterkunft im Beit Ben Yehuda rundet die tollen Erfahrungen ab, saubere Zimmer, Seminarräume zur Gruppenarbeit und Unterstützung vor Ort passen genau.
Tag 1 22.09.2019: wir sind angekommen!!!
Wir wurden eingeladen von der Theaterpädagogin, Rina, einen Workshop mit ihrer Theatergruppe für Menschen mit Behinderungen zu besuchen und dabei mitzumachen. Rina machte es deutlich, dass in der Gruppe Beeinträchtigungen, Geschlecht, Ethnie oder Religion keinen Unterschied spielen - alle sind eingeladen an der Freude des Schauspielens teilzunehmen. Die SchülerInnen waren begeistert und machten eifrig mit!

Die Schüler bekamen zum Abschied von den Bewohnern selbstgebastelte Chamsa geschenkt.
Nach dem Frühstück um 8:00 Uhr sind wir nach Tel Aviv aufgebrochen. Um 10:00 Uhr angekommen ging es zunächst über den Carmel Markt. Anschließend besuchten wir den Kunstmarkt in Nechalat Binyamin und haben die Shabbat-Stimmung genossen.
Danach gingen wir zum Strand und erfrischten uns im warmen Mittelmeerwasser! Gegen 17:00 Uhr ging es zurück nach Jerusalem, wo auf uns ein leckeres Shabbatessen wartete.
Was für einen Tag: Um 8:30 Uhr ging los mit dem Bus nach Bethlehem. Dort sind wir zunächst über den Markt zur Geburtskirche gegangen. Danach wurden wir durch die Geburtskirche geführt und hörten den Pilgern beim Singen zu. Anschließend ging es zurück durch die Stadt zum Mittagessen in ein kleines Restaurant. Herr Dornbruch war von der traurigen Mauer fasziniert und schoss viele Fotos davon. Direkt von Bethlehem sind wir wieder über die innere Grenze nach Palästina gefahren. Dort trafen wir zwei Vertreter der Friedensorganisation Roots. Uns wurde durch den Rabbiner Chanan Schlesinger und den Palästinenser Nur der Nahostkonflikt aus deren Sicht nahegebracht und die Schüler konnten Fragen stellen. Roots setzt sich für Völkerverständigung ein und vertritt die Meinung, dass bevor es eine politische Lösung geben kann, sich Menschen von beiden Seiten begegnen und ihre gegensätzlichen Sichtweisen anerkennen müssen!
Wieder früh in Richtung der wunderschönen Wälder um Jerusalem aufgebrochen. Sataf ist eine uralte Siedlung aus der Steinzeit. Wir spazierten durch den Wald, haben über alte Methoden des Ackerbaus gelernt, sahen die Ruinen eines arabischen Dorfes und anschließend erfrischten wir uns im kalten Wasser der Quelle. Der Rückweg bergauf war sehr anstrengend und es war sehr heiß. Umso größer war die Freude über das sehr leckere Essen im sehr bekannten Restaurant im dorf Abu Gosh.
Nach einer Ruhepause in BBY sind wir 20 Minuten zu Fuß zum Kibbutz Ramat Rachel gelaufen. Dort waren wir eingeladen, mit der besonderen Gemeinde Rosch Haschanah (das Jüdische Neujahrsfest) mitzufeiern. Wir wurden herzlich begrüßt, das Essen war großartig, es gab Gesang, und gute Stimmung.